
Der Berliner Datenspezialist Adsquare poliert seine Self-Service-Plattform auf. Zu einem frischen Erscheinungsbild gesellt sich ein Feature, das Besucherströme für Filialisten visualisiert und ihnen gleichzeitig Einblicke in das Verbraucherverhalten gibt. Dazu kombiniert das Adtech-Unternehmen historische Bewegungsdaten auf der Basis von Mobile Ad IDs mit Haushaltsdaten. Diese werden wiederum auf eine Landkarte übertragen, die Besucherströme plastisch darstellt und Aufschluss über weitere sinnvolle Werbemaßnahmen geben soll.

Zielgruppen-, Standort- und Bewegungsdaten sind das Brot- und Buttergeschäft von Adsquare und werden für die Advertiser auf der eigenen Plattform nun zum Greifen nahe. “Unsere Mission war es schon immer, Unternehmen die Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um das volle Potenzial von Standortdaten zu erschließen”, sagt Tom Laband, CEO von Adsquare.
Bewegungsdaten + Zielgruppendaten
“Location Analytics” nennt das Unternehmen das Werkzeug, das den Nutzern neue Insights über ihre Store-Besucher:innen geben soll. Marken oder ihre Agenturen laden die Standorte ihrer Filialen hoch und definieren den Zeitraum, in dem sie Besucherströme analysieren möchten. So lassen sich Metriken wie die Gesamtbesucherzahl, Visits pro Besucher:in (Frequenz) oder auch Stoßzeiten für einzelne Geschäfte hochrechnen. Diese Schätzungen beruhen auf historischen und panelbasierten Daten, die mit den Mobile Ad IDs (MAID) der Smartphones der Besucher:innen verknüpft sind und ausschließlich über Datenpartner mithilfe von SDK-Integrationen gewonnen werden.
Anhand der Bewegungsmuster der MAIDs kann Adsquare darüber hinaus mit ziemlicher Sicherheit darauf schließen, in welchem Postleitzahlengebiet die Besucher:innen beheimatet sind. Dank der Verknüpfung mit Zielgruppendaten von weiteren Partnern – wie demographischen Merkmalen, Interessen oder Kaufabsichten – kommt eine zusätzliche Informationsebene hinzu. Letztlich können Advertiser diese Insights unter anderem für weitere Targeting-Maßnahmen verwenden. Denkbar wäre etwa digitale Außenwerbung in den Top-5-PLZ-Gebieten ihrer Besucher:innen zu schalten.
“Location Analytics” geht aktuell in die Betaphase und wird dieses Quartal für ausgewählte Kunden verfügbar. Adsquare ist zudem mit Publishern im Gespräch, um perspektivisch weitere First-Party-Daten direkt in die Plattform einfließen zu lassen, anstatt mit Datenaggregatoren zu arbeiten.
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