
Der Energieversorger Lichtblick macht derzeit medienübergreifend mit einer innovativen Programmatic-Kampagne insbesondere in Digital-Out-of-Home (DOOH) auf sich aufmerksam. Dafür wurde speziell für diese Kampagne die Kennzahl “CO2 per Impression” entwickelt und daraufhin optimiert. So stellt das Hamburger Unternehmen sicher, dass seine Werbebotschaft möglichst klimaneutral ausgespielt wird. Federführend bei der Kampagne ist die Mediaagentur Crossmedia, die von der Programmatic-Spezialagentur Nqyer Xmedia unterstützt wird.
Lichtblick betreibt ein Programm, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu messen und die Emissionen mit entsprechenden Projekten an anderer Stelle wieder auszugleichen. Im Rahmen der aktuellen Kampagne wurden aber nicht nur die Emissionen gemessen, sondern auch programmatisch dahingehend optimiert, dass diese möglichst niedrig ausfallen.
CO2-Emissions-basierte Optimierung dank Programmatic
Dafür berücksichtigt der Leistungswert “CO2 per Impression” den Stromverbrauch der jeweiligen Werbeträger, die dabei eingesetzte Art des Stroms (ökologisch oder nicht?) sowie die Playouts der Anzeige im Verhältnis zu den generierten Kontakten. So kann bestimmt werden, welche Screens besonders viel oder wenig CO2-Emissionen für einen Werbekontakt verursachen. Die Agenturen steuern die Kampagne regional so aus, dass möglichst wenig CO2 für möglichst viele Impressions anfällt. Dabei kommt sogar die benötigte Serverleistung bei der Auslieferung der Anzeige mit ins Spiel.
Hinter der Programmatic-Kampagne steht ein Zielgruppen-Targeting, das Nqyer X mithilfe der P.N.T.A.-Technologie der OTTO Retail Media aufgesetzt hat. Otto verknüpft Kaufintent- und Profilinformationen aus seinem Datenpool mit geografischen Gebieten. Dies ermöglicht in Verbindung mit Mobile-Daten zu bestimmen, wann eine Zielgruppe überproportional an der jeweiligen Location vertreten ist. Die Demand-Side-Plattform (DSP) Active Agent kauft dementsprechend das Inventar ein.
Die Kampagne von Lichtblick startete am 20. September und läuft noch bis zum 17. Oktober auf den Screens von Ströer, Walldecaux und Goldbach in Hamburg und Berlin. Dabei kommen unterschiedliche Motive zum Einsatz, denn ein Dynamic Creative Optimization-Setup (DCO) sorgt für Abwechslung und Personalisierung. Ziel der Kampagne ist es, auf den Klimawandel und die damit verbundenen CO2-Ausstöße aufmerksam zu machen – und auf die Klimaneutralität Lichtblicks.
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