
In Großbritannien gerät Google ins Visier der Werbetreibenden. Nachdem der The Guardian und weitere Marken Brand-Safety-Probleme bei eigenen Werbekampagnen auf YouTube bekannt machten, ist nun auch staatlich finanzierte Werbung auf unpassende YouTube Umfelder gelandet, meldet die britische The Times.
Googles Brand-Safety-Problem auf YouTube zieht in Großbritannien weiter seine Kreise. Staatlich finanzierte Werbekampagnen für die BBC und der britischen Armee bzw. Marine sind neben User Generated Content mit extremistischen Inhalten ausgeliefert worden. Wie im Fall des The Guardians handelt es sich um Kampagnen, die über den Google Marktplatz Ad Exchange (AdX), gehandelt wurden. Nach Bekanntwerden der Vorfälle hat die Regierung die Kampagnen stoppen lassen bis Google das Problem in den Griff bekommt. Laut Business Insider hätten neben dem The Guardian zudem L'Oreal, McDonald's, Audi UK, Channel4 und Sainsbury's alle Kampagnen auf YouTube gestoppt.
Quellen: The Times & Business Insider
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