
Mit der Übernahme der Video – Demand Side Platform (DSP) TubeMogul baut Adobe seine Kompetenzen im Bereich Programmatic weiter aus. Dies lässt sich Adobe 540 Millionen US-Dollar kosten. Mit der neuen DSP komplettiert Adobe sein Angebot im programmatischen Einkauf. Die eigene Data Management Plattform (DMP), der Audience Manager, versorgt die DSP zudem mit den relevanten Daten.
Das Unternehmen hatte bereits durch den Kauf von Efficient Frontier, das in den Media Optimizer aufgegangen ist, Ressourcen im programmatischen Display- und Search-Einkauf geschaffen. TubeMogul ermöglicht nun auch den Einkauf von Videoinventar über Adobes Media Optimizer. Die Video-DSP hat ihren Ursprung im Bereich Pre-Roll-Desktop-Video und expandierte anschließend auch in den Bereich Programmatic TV.
TubeMogul wird im Anschluss an die Übernahme in Adobes Marketing Cloud integriert. Co-Founder Brett Wilson wird auch nach der Übernahme der CEO von TubeMogul bleiben.
Werbetreibenden soll so die Möglichkeit des Einkaufs von Videoinventar in den Bereichen Desktop, Mobile, Streaming-Geräten und TV geboten werden. Martin Kihn, Reearch VP bei Gartner prognostiziert, dass sich Adobe auf seinem Weg ins Programmatic Advertising auch TV-Einnahmen sichern wolle.
Brad Rencher, Executive Vice President von Adobe, erklärt das Ziel von Adobe. Mit dem Kauf von TubeMogul wolle Adobe seinen Kunden einen "One-Stop-Shop" für Video-Werbung ermöglichen und ihnen so mehr strategischen Wert in der Marketing Cloud bieten.
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