
Der Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW vermeldet auch für das letzte Quartal 2015 keine Veränderungen der Adblocker-Rate. Die Rate der geblockten Werbeimpressions hielt sich seit Messbeginn letzten Jahres bei rund 21%.
Adblocker verhinderten auf durchschnittlich 21,52% der Page Impressions die Auslieferung von Online-Werbung. Um die Rate zu ermitteln, messen rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser durchgehend den Anteil der geblockten Werbung auf ihren Angeboten.
OVK-Sprecher und Geschäftsführer von G&J Digital Products Oliver Wersch sieht den Grund in der Aufklärung der Internetnutzer: „Die Konstanz der Adblocker-Rate ist sicherlich auch ein Ergebnis der verstärkten Aufklärungsaktivitäten des OVK bzw. BVDW sowie der Publisher und Vermarkter. Das trägt auf Nutzerseite deutlich zum Bewusstsein bei, dass kostenlose Inhalte und Services im Internet in erster Linie durch Werbung refinanziert werden.“
Update:
Spiegel Online klagt als sechster großer Publisher gegen das Unternehmen Eyeo, den Betreiber von Adblocker Plus. Axel Springer, Zeit Online, RTL Interactive/IP und ProSieben/Sat.1 sind mittlerweile an den Oberlandesgerichten in Hamburg, Köln und München in Berufung gegangen. Die Klage der Süddeuschen Zeitung wird in Kürze in erster Instanz verhandelt.
EVENT-TIPP ADZINE Live - CTV & Video - Planung, Einkauf und Bewertung von Bewegtbildkampagnen am 10. April 2025, 11:00 Uhr - 12:30 Uhr
Wie können Advertiser die passenden On-Demand-Reichweiten identifizieren und planvoll einsetzen? Welche Messmethoden und Planzahlen sind verfügbar? Welche Performance-Indikatoren sollte man hinzuziehen? Eine weitere zentrale Frage ist zudem, wie man den Einkauf angeht. Jetzt anmelden!
Events
Tech Partner
Whitepaper
Das könnte dich interessieren
-
ONLINE VERMARKTUNG Werbevermarktungstrends – ein entscheidendes Jahr für die Sell-Side
-
PROGRAMMATIC Sustainability & Programmatic – Trend oder Chance für echten Wandel?
-
(Senior) Client & Agency Partner (m/w/d) bei Samsung Ads in Düsseldorf oder München
-
PROGRAMMATIC Programmatic-Trends für Publisher aus der Adtech-Perspektive