
Immer zur dmexco gibt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) eine Wachstumsprognose für die Brutto-Online-Werbespendings des aktuellen Jahres. In diesem Jahr rechnet der Online-Vermarkterkreis (OVK) mit einem Wachstum von etwa 12 Prozent auf ein Spendingvolumen von etwa 6,44 Mrd. Euro (Brutto). Die größten Wachstumstreiber bleiben Display, Search und Affiliate. Im Konkurrenzkampf der Medien macht das Internet Boden gegen über TV gut und Print fällt weiter zurück.
Die deutschen Ad-Spendings erreichen ein Rekordergebnis. Erstmalig knacken sie die 6 Milliarden Euro Grenze. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Gesamtwachstum von 12 Prozent. 2012 sollen laut der OVK Prognose 6,44 Milliarden Euro in digitale Werbung investiert werden.
Wachstumsmotoren ist dabei die klassischen Online-Werbung, gefolgt von Search und Affiliate-Netzwerken. Die Spendings im Bereich der klassischen Online-Werbung werden in diesem Jahr um zwei weitere Prozentpunkte auf 14 Prozent ansteigen. Das entspricht etwa 3,7 Milliarden Euro und 58 Prozent der gesamten Online-Bruttowerbeinvestitionen des laufenden Jahres.

Search und Affiliate sind die weiteren Wachstumstreiber. Sie wuchsen beide um etwa 10 Prozent. In die Suchwortvermarktung fließen in diesem Jahr etwa 2,3 Milliarden Euro und in Affiliate-Netzwerke knapp eine halbe Milliarde (411 Millionen Euro).
Der Abstand der Spendings zwischen Internet und TV wird sich verringern. Derzeit fließen 38,2 Prozent des gesamten Werbekuchens in TV-Werbung und etwa 16 Prozent ins Internet. Der Abstand hat sich damit um etwa 2,4 Prozentpunkte verringert. Print ist weiterhin rückläufig.

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